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SR-Film Geschichte
1994 - 1997
In den Anfangsjahren waren die SR-Film Produktionen
noch spielerischer Natur und nicht zur breiten
Veröffentlichung gedacht. Die Filme aus den Jahren 1994 bis
1997 sind allesamt in der Kamera geschnitten worden und
erscheinen im optischen Gewandt von Homevideos. Von der Idee
bis zur Fertigstellung dauerte die Produktion oftmals nur
wenige Stunden. Einzige Ausnahme hiervon bildet der 1994
entstandene "Jura Sick Park", für den
Vorproduktionsarbeit geleistet wurde und dessen Dreharbeiten
mehrere Tage dauerten. Inhaltlich sind die zu dieser Zeit
entstandenen Filme unterhaltsamer Natur, wobei sich bereits
auch Psychotrash Einflüsse erkennen lassen, so zum Beispiel in
"Herr Maier (aka. Extreme Sports)" von 1997, bei
dem auch das erste Mal Spezialeffekte in Form eines Dummies
verwendet wurden.
1998 - 2000
Im Jahr 1998 entstand mit "BeamError" der erste
SR-Film, der nachträglich geschnitten wurde. Außerdem
wurde bei diesem Kurzfilm erstmals computeranimiertes
Bildmaterial verwendet, wobei sowohl Standbilder am PC
bearbeitet, als auch zwei reine CGI Sequenzen erstellt und
verwendet wurden.
Auch wenn der Film durch seine amateurhafte Optik mehr an die
Streifen aus den Jahren zuvor erinnert, war er ein
entscheidender Schritt in der Geschichte von SR-Film
Productions.
Die CGI Animation des "Mechanosaurus Dance" wurde
ebenfalls 1998 kreiert, konnte allerdings aus technischen
Gründen damals noch nicht in einer befriedigenden Form
veröffentlicht werden. Dies wurde im Mai 2005 nachgeholt, nachdem
die originalen Bilddateien wieder gefunden wurden.
Allerdings handelt es sich beim restaurierten "Mechanosaurus
Dance" nur um einen Bruchteil der eigentlichen ursprünglichen
Animation.
Mit "NVGS - Normales Verhalten und Gruppenstampfies"
entstand 1999 eine Dokumentation über die im Freundeskreis von
Simon Riess entstandenen ritualisierten Verhaltensweisen und
Lautäußerungen und mit dem komplett sinnentleerten "All
Behind This" der bisher einzige SR-Film
auf Super 8.
Es folgten im Jahr 2000
drei weitere Kurzfilme, die allesamt erstmals mit einer
digitalen Videokamera gefilmt wurden: der in der Kamera
geschnittene Mystery-Clip "Nächtliche UFOs", der Sci-Fi
Kurzfilm "Das Ende, allein, im All", bei dem zum ersten
Mal Bluescreen-Technik eingesetzt wurde, und das
Psychotrash-Drama "Rosie auf der Rose", in dem
bereits 1997 gefilmtes Material mit neuen Sequenzen kombiniert
wurde.
2001 - 2002
Mit "Fight!" wurde
2001 die bis dahin aufwendigste und längste SR-Film
Produktion veröffentlicht. Dabei handelte es sich um den
ersten komplett digital produzierten Film, angefangen bei den
Aufnahmen, über den Schnitt und der Nachvertonung, bis hin zur Präsentation im
Internet und auf CD-R.
Ein Jahr später folgte mit "Plan B - Mixed Reality" ein
Kurzfilm, der von Simon Riess als Facharbeit für den
Leistungskurs Kunst geschaffen wurde. Neben den Dreharbeiten
in einem Bluebox-Studio war vor allem eine kurze Videocollage
ein Novum in der verwendeten Technik.
Stand bei "Fight!" der trashige Unterhaltungsfaktor im
Vordergrund, handelt es sich bei "Plan B - Mixed Reality" um
einen metaphorischen Kunstfilm, der nur leicht
Psychotrash-technisch beeinflusst wurde.
2003 bis Heute
Nachdem bei der Produktion von "Fight!" einige
geplante Szenen aus
diversen Gründen nicht gedreht oder fertiggestellt werden
konnten, welche dem Film ein komplett anderes
Erscheinungsbild gegeben hätten, fiel bereits während der Arbeiten
an "Plan B - Mixed Reality" die Entscheidung, eine Special
Edition des Films zu kreieren, in der das alte Filmmaterial
mit neuem ergänzt und die Effekte verbessert werden
sollten. Leider musste die Produktion wenig später aus
Zeitmangel auf Eis gelegt werden. Eine Fortsetzung ist allerdings fest geplant.
So konzentrierte sich Simon Riess in den Jahren 2004 und 2005
daraufhin ausschließlich auf
die Produktionen der neu gegründeten Tochter-Projektgruppe
illusionality Pictures (siehe
Videoprojekte)
sowie auf seine anderen künstlerischen Schaffensgebiete, wodurch es in dieser Zeit zu keinen
Neuveröffentlichungen kam.
Im Februar 2006 meldete sich SR-Film Productions
schließlich mit dem Kunstfilm
"Minimal"
zurück. Eine weitere Produktion befindet sich derweilen
bereits in der Nachbearbeitung.
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